teaching philosophy

My goal is to help students mobilize their existing interests in German language and culture, and, through that process, to expand their skills and develop their critical awareness of the world.

To do that, I try to turn language learning on its head. Language courses become culture courses, only taught in another language. We take up serious themes of real interest, then learn the linguistic structures necessary to read, write, and talk about those themes.

In the General Studies courses, I seek above all to let students pursue their own disciplinary interests within the framework of the course. Semester-long research projects, in which students relate course themes to studies in their major or minor, are the centerpiece of these courses.

In both instances, I operate on the conviction that students will willingly pursue fascinating questions, and will work hard on something they truly care about. Demanding assignments involving significant amounts of reading, writing, and thinking provide students the opportunity to confront these fascinating questions head-on, and class discussions expand that confrontation.

Above all, the course must be perceived by students as a worthwhile endeavor that commands their attention and justifies its demands on their time. Learning must be satisfying, else it won't be pursued.

unterrichtsphilosophie

Siebzig Minuten, drei Mal in der Woche. So wenig Zeit haben Studenten und Lehrer zusammen, um eine klare, messbare Verbesserung der Sprachfähigkeiten und Kulturkenntnisse zu erzielen. Aus dieser Einschränkung ergeben sich drei Prinzipien:

Die Studenten müssen gut vorbereitet sein.
Damit Studenten den höchsten Leistungsgrad erreichen können, müssen sie schon vor der Deutschstunde eine intensive und aufmerksamkeitsbindende Erfahrung gehabt haben. Aufgaben, die das Interesse der Studenten an der deutschen Sprache und der deutschen Kultur wecken, sind daher an erster Stelle. Auch im Einführungskurs gehören kurze Texte aus Zeitungen und Enzyklopädien, Gedichte, Websites, Kurzgeschichten und Essays, sowie authentische Videos, Pop-Musik und klassische Musik. Diese Materialien erfüllen den unter Studenten weitverbreiteten Wunsch, etwas substanzielles über das deutsche Volk und ihre Gebräuche zu erfahren. Ausführliche Grammatik- und Vokabelübungen dienen dazu, die Kommunikation zu unterstützen.

Der Lehrer muss gut vorbereitet sein.
Nur wenn der Lehrer den Verlauf der Unterrichtsstunde sowie das Verhältnis zwischen Aufgaben und Unterricht genau durchdacht hat, können Studenten eine produktive Erfahrung machen. Gut vorbereitet sein heisst auch, sich mit den neuesten Lerntheorien und Lernmethoden auszukennen, und die besten davon anzuwenden.

Die Stunde muss anspruchsvoll und engagierend sein.
Studenten müssen erwarten können, dass sie die Mehrheit der Deutschstunde beim Sprechen verbringen—und zwar über die Themen, die sie schon im voraus gründlich verarbeitet haben. Konversation hat in meiner Deutschstunde vor allen anderen Aktivitäten Vorrang. Auch im Erstsemesterkurs habe ich wiederholt bewiesen, dass Studenten Gespräche über relevante Themen führen können. Dass sich ein Student lange und intelligent zu einem Thema mit aktueller Relevanz in Deutschland äußert, ist der Höhepunkt meiner Aufgabe als Lehrer.